Moderatorenkoffer Inhalt Test

Moderatorenkoffer sind für viele Moderatoren über die Jahre zu einem festen Bestandteil ihres Berufsalltags geworden. Es handelt sich dabei um eine Art Methodenkoffer, der das Mitführen von unterschiedlichsten Utensilien erlaubt und vor allem Gruppenmoderationen ungemein bereichert. Jeder Moderator wird im Laufe der Zeit individuelle Inhalte im Moderatorenkoffer mit sich führen, jedoch sollte vor allem zu Beginn der Karriere ein gewisser Grundstock geschaffen werden, um allerhand Situationen zu meistern. Deshalb haben wir uns dafür entschieden fünf Dinge aufzulisten, die unserer Meinung nach in einem guten Moderatorenkoffer nicht fehlen dürfen. Nebenbei gibt es natürlich noch einige Tipps, wie die einzelnen Utensilien verwendet werden und wie Sie das meiste aus ihnen herausholen können. Jeder Moderator sollte sich unabhängig von seinem Karriereschwerpunkt einmal mit dieser Thematik befassen, da es natürlich situative Abwandlungen des Inhalts geben kann und sich ein Moderatorenkoffer nicht nur für das Arbeiten mit Gruppen eignet.

Moderatorenkoffer - 5 Dinge, die in einem guten Moderatorenkoffer nicht fehlen dürfen!

Der Moderatorenkoffer erinnert häufig an ein Utensil aus längst vergangenen Zeiten, erfreut sich in der recht methodenverliebten Neuzeit jedoch stetig wachsender Beliebtheit. Um es gleich einmal vorwegzunehmen: Ein Moderatorenkoffer ist mit allerhand Materialien ausgestattet, die im Moderatorenalltag von erheblichen Nutzen sein können. Diese kommen vor allem bei Gruppenmoderationen in Unternehmen zum Einsatz, um geeignete Arbeitsschritte zu visualisieren und beispielsweise an Whiteboards festzuhalten. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Inhalte vor, die sich hervorragend in einem solchen Koffer machen.

Moderatorenkoffer

1. Mit Moderationskarten zu besser visualisierten Ergebnissen

Moderationskarten dürfen in keinem gut bestückten Moderatorenkoffer fehlen! Meistens werden diese für das visualisierte Festhalten von Ergebnissen an Whiteboards oder Pinnwänden genutzt, sind allerdings äußerst vielseitig einsetzbar und gehören somit zu den absoluten Must-haves. Sie können diese Gruppenteilnehmern als Namensschilder zur Verfügung stellen, mit Ihnen kleine Auflockerungsspiele durchführen oder Schnipsel in allen erdenklichen Größen herstellen. Ihrer Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt und im Netz finden sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für die kleinen Papierallrounder!

2. Flipchart Marker - DAS Schreibutensil für Opinionleader

Jeder Moderator mag einen favorisierten Markerhersteller im Laufe seiner Karriere finden, wir möchten Ihnen da zu gar nichts raten. Lassen Sie sich im Schreibwarengeschäft Ihres Vertrauens angemessen beraten und entscheiden Sie sich dann vor Ort für eine bestimmte Firma. Wichtig sind unterschiedliche Farben, damit Sie beispielsweise Schaubilder ansprechender gestalten und Zusammenhänge besser verdeutlichen können. Wir haben auch schon von Moderatoren gehört, die in der Breite der Stifte variieren, letztendlich liegt die Wahl da bei Ihnen.

3. Nadeln und Magnete nicht vergessen!

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie haben Ihre Moderation perfekt durchgeplant. Der Moderationskoffer ist gepackt, am Vorabend haben Sie noch ein fesches Methodenplakat gezeichnet, Sie stehen voll Energie und Tatendrang vor der Gruppe und plötzlich fällt Ihnen auf, dass Sie keinerlei Befestigungsmöglichkeiten haben. Peinlich! Also wird es höchste Zeit, dass Sie sich in Ihrem Moderatorenkoffer ein kleines Döschen mit Nadeln für die Pinnwand zulegen und ein paar Magnete einpacken, falls es in den Räumen sogar Magnettafeln gibt. Eine gute Vorbereitung ist häufig das A und O und vermindert die Fehlerwahrscheinlichkeit ungemein.

4. Mit digitalen Hilfsmitteln zu überzeugenderen Präsentationen

Oftmals sind in den heutigen Seminarräumen Whiteboards vorhanden, die auch gleichzeitig an einen Beamer gekoppelt sind. Somit lassen sich ganz einfach Inhalte auf dem Laptop wiedergeben, die von jedem Teilnehmer gesehen werden können. Das am häufigsten genutzte Tool hierfür ist sicherlich Microsofts "PowerPoint", welches auf jedem gängigen Laptop verfügbar ist. Der Teufel liegt, wie bei so vielen Dingen, im Detail. Wie die Inhalte vom Laptop auf den Beamer bekommen? Hierfür sind oftmals sogenannte "Dongle", also kleine Adapter, notwendig, welche die eher unüblichen Beamerstecker mit dem USB-Port am Laptop kompatibel machen. Informieren Sie sich vorher über diese Möglichkeit und bringen Sie einen entsprechenden Adapter mit, um einen reibungslosen Präsentationsablauf gewährleisten zu können. Auf den einschlägigen Auktionsseiten im Internet sind häufig auch multifunktionale Dongle zu finden, die unterschiedliche Anschlüsse aufweisen und somit das Mitführen mehrerer Adapter überflüssig machen.

5. Laserpointer - Der verlängerte Zeigefinger

Legen Sie sich unbedingt einen Laserpointer zu. Es wirkt einfach unprofessionell, wenn Sie andauernd weite Wege zurücklegen oder sich verrenken müssen, nur um auf ein Ergebnis hinzuweisen, dass Sie oder die Teilnehmer herausgearbeitet haben. Wenn Sie häufig mit PowerPoint Präsentationen arbeiten, lohnt es sich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einen integrierten Laserpointer in einem Presenter zu erwerben. Mit diesem kleinen Hilfsmittel sind Sie deutlich mobiler im Raum unterwegs, da Sie nicht beim Ende einer Folie andauernd die Taste am Laptop drücken müssen, welche die nächste Seite aufruft. Ihre Präsentation gewinnt somit an Ruhe und Sie wirken insgesamt besser vorbereitet.